Ausbilder

Ausbildung - was bringt mir das?

Zunächst (natürlich) mehr Arbeit, schließlich will der/die Auszubildende ausgebildet werden. Mit zunehmender Selbständigkeit der Auszubildenden aber auch Entlastung in der alltäglichen Arbeit, denn das Erlernte will ja angewendet werden.

Wer finanziert die Ausbildung?

Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung. Diese wird aus zentralen Mitteln aufgebracht und geht nicht zu Lasten des Fakultäts- oder Lehrstuhletats. Außerdem erhalten die ausbildenden Einrichtungen laufende Mittel, aus denen z.B. Arbeitsmittel bezahlt werden.

Wer unterrichtet im Werkunterricht?

Alle Ausbilder beteiligen sich reihum am Unterricht, zweckmäßigerweise bei den Themen, in denen sie Experte sind - oder sie bitten einen Kollegen oder ... Aber Werkunterricht ist Unterricht und keine Vorlesung! Im Vordergrund sollte daher das gemeinsame Erarbeiten von Inhalten stehen. Da Fachinformatiker auch auf dem Schulungssektor tätig sind, werden den Auszubildenden auch Referate und später sogar ganze Unterrichtseinheiten übertragen.

Wer darf ausbilden?

Grundsätzlich darf jeder, der über ein geeignetes fachliches und pädagogisches Hintergrundwissen verfügt, ausbilden. Voraussetzung sind eine einschlägige Berufsausbildung (z.B. Fachinformatiker, IT-Systemelektroniker, Techniker, Math. TA etc.) oder ein entsprechendes Studium sowie mehrjährige Berufserfahrung. Die der IHK benannten Ausbilder/-innen sind verantwortlich für die ordnungsgemäße Abwicklung der Ausbildung. Selbstverständlich können sie die tatsächliche Ausbildungstätigkeit an geeignete Kollegen oder Mitarbeiter delegieren.

Wo wird ausgebildet?

Neben dem Berufsschul- und dem Werkunterricht findet die Ausbildung am Lehrstuhl oder in der Einrichtung statt, welche die den Auszubildenden eingestellt hat. Können spezielle Ausbildungsinhalte nicht abgedeckt werden, können Auszubildende auch in anderen Bereichen hospitieren.

Wer sucht die Auszubildenden aus?

Jede/r Ausbilder/-in such sich in der Regel seinen / ihren Wunschkanditaten aus. Die Bewerbungsgespräche der angehenden Fachinformatiker/-innen und IT-Systemelektroniker/-innen werden gemeinsam mit allen Ausbildern und Ausbilderinnen durchgeführt. Ein erster Stresstest für die Bewerber - aber aufschlussreich für alle Beteiligten.

Welche Voraussetzungen sollten Bewerber/-innen mitbringen?

Bei der Auswahl der einzustellenden Auszubildenden wird der Abschluss der Fachoberschulreife ("Mittlere Reife") vorausgesetzt. Außerdem sollten die Bewerber/-innen über mindestens befriedigende Noten in Deutsch, Englisch, Mathematik und einer Naturwissenschaft verfügen. Weitere Kriterien wie Belastbarkeit, Konzentrationsvermögen, räumliches Denken etc. werden in einem computergestützten Eignungstest bewertet.

Welche Tätigkeiten führen Fachinformatiker Fachinformatiker/-innen und IT-Systemelektroniker/-innen an der RUB?

Sie sind in den alltäglichen Betrieb der Installation, Konfiguration und Wartung von Rechnersystemen und -netzen eingebunden. Sie beschäftigen sich u.a. mit einfachen Programmiertätigkeiten und erledigen Servicetätigkeiten für Mitarbeiter oder Studierende. Ebenso kennen sie die im Rahmen ihrer Tätigkeit anstehenden Geschäfts- und Leistungsprozesse. IT-Systemelektroniker/-innen sind außerdem Elektro-Fachkräfte (VDE).